Der Student als Manager

der Student als ManagerJaja, heutzutage hört man an jeder Ecke was nicht alles von der heutigen Generation abverlangt wird! 

Die Jugendlichen müssen sich viel zu früh für einen Job entscheiden, der sie vermutlich ihr Leben lang begleitet. Dann haben sie noch die Qual der Wahl bei den ganzen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. Wie soll man denn in dem Alter schon wissen, was man später machen möchte? Bei der Vielfalt muss man erstmal selektieren…

Wenn man sich dann aber für ein Studium entschieden hat, wird es ernst. Man muss sich plötzlich um alles alleine kümmern. Man ist für sich alleine verantwortlich: Stundenplan aufbauen, nach Busverbindungen schauen (wenn man die ganzen Umstiegsmöglichkeiten nicht schon im Voraus wusste), Hausaufgaben erledigen, lernen usw.

Nun sind viele Studenten nicht von den Eltern abhängig und gehen arbeiten, um sich ihr Leben und das Studium zu finanzieren. Eigentlich ist das Studium ein Vollzeitjob, wenn man das Selbststudium auch wirklich in dem vorgegebenen Umfang nutzt… und dann soll man noch Zeit zum Arbeiten haben? Das wird besonders schwierig, wenn es auf die Prüfungen zugeht! 

Naja, irgendwo muss ja das Geld herkommen…

Achja! Und Berufserfahrung will und soll ja auch jeder sammeln. Am besten in verschiedenen Firmen und dann mindestens vier oder sechs Wochen am Stück. Die Zeit hätte man normalerweise in der vorlesungsfreien Zeit – würden dann nicht ein oder zwei Hausarbeiten anstehen! 

Eine weitere Hürde kommt dazu, wenn man nicht mehr bei den Eltern wohnt und ganz nebenbei noch einen Haushalt führen muss. Erst einmal braucht man dafür Zeit und außerdem Geld für Miete sowie Lebensmittel. Zeit, um außerdem nicht das social life zu vernachlässigen (Familie, Freunde, Sport, Hobbys).

Ja und Geld… wie viel man nicht schon an fixen Kosten als Student abgeben muss, wenn man 25 Jahre alt ist und kein BaföG bezieht: gesetzliche Krankenversicherung, GEZ, Handy und Festnetz/Internet und Miete mit Kosten zur Verpflegung. Dann ist von dem Gehalt des Minijobs schon kaum noch etwas übrig. Und dann noch Semestergebühren? Die sowieso jedes halbe Jahr knapp 20€ teurer werden? Und Miete mit den anfallenden Nebenkosten? 

Da bleibt einem ja nichts anderes übrig, als neben dem Minijob noch einen weiteren Nebenjob anzunehmen. Tja und dann wird es erst Recht knapp mit der Zeit! Außerdem wird es langsam echt tricky das alles unter einen Hut zu bekommen…

Justus, der bei seinen Eltern wohnt und das Studium finanziert bekommt, hat es im Vergleich wohl wesentlich leichter!

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