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DIY – Wasserbecken mit Wasserfall

Von Anfang an stand fest, dass im Garten Wasser plätschern soll. Es ist einfach so ein beruhigendes Geräusch und sorgt für Entspannung oder?!
Die Arbeiten im Garten gingen voran, die Terrasse ist langsam fertig geworden und parallel fingen wir mit den Planungen für das Wasserbecken an.

Diese Materialien haben wir verwendet:

  • Kantensteine
  • Bauschaum
  • Holzlatten
  • Kies/Splitt
  • Sand
  • Vlies
  • Teichfolie
  • Teichschlauch
  • Teich-/Brunnenpumpe
  • Wasserfall
  • Blumenkübel
  1. Die Maße haben wir individuell mit Kantensteinen festgelegt. Es ist circa 4 Meter lang und 0,7 Meter breit geworden.
  2. Auf den Kantensteinen haben wir noch mit Bauschaum in der Breite und Länge der Kantensteine Holzlatten festgeklebt, um darauf dann das Vlies, die Folie und die Abdeckung zu befestigen. Dazu gibt’s bei Schritt 7 weitere Infos.
  3. Nachdem der Beton bei den Kantensteinen getrocknet war, verteilten wir zunächst Kies zum Ausgleich einer geraden Fläche in dem Becken. Danach kam noch eine Schicht Sand drauf.
  4. Um die Teichfolie zu schützen, musste Vlies in dem Becken verlegt werden. Dabei solltet ihr Knickfalten und Überlappungen verhindern. Mögliche Einschnitte in Ecken haben wir mit Panzertape zusammengeklebt, sodass das Vlies beim Einlegen der Teichfolie nicht verrutscht.
  5. Die Teichfolie legten wir an einem warmen Tag auf der Rasenfläche aus. Dadurch wurde sie ergiebiger und wir konnten sie einfacher im Wasserbecken zurechtlegen.
  6. Im Wasserbecken haben wir ebenfalls auf möglichst wenig Falten der Teichfolie geachtet. In den Ecken hätten wir die Folie auch einschneiden und entsprechend wieder zusammenkleben können, um auf Falten zu verzichten. Das war uns aber zu unsicher, sodass wir ein paar Falten in Kauf genommen haben.
  7. Das Becken kann nun mit Wasser gefüllt werden. Zieht dabei bereits die Folie wieder glatt und entfernt Falten an den Seiten sowie am Boden.
  8. Danach zog ich die Folie am Ende des Materials glatt und Daniel befestigte die Folie mit dem Vlies durch einen Tacker auf dem Holz. Erst jetzt kann die Folie zurechtgeschnitten werden, da sie nicht mehr verrutschen kann.

Als Letztes musste nur noch die Verkleidung bzw. Abdeckung angebracht werden. L- und U-Profile aus Zink oder Aluminium waren zu teuer und deshalb entschieden wir uns für das gleiche Material der Terrasse. Die Douglasie hatten wir dafür vorher mit einem Lack für den Außenbereich lackiert. Durch die Holzlatten konnten wir die Douglasie problemlos festschrauben. Die Schraubköpfe bepinselten wir im Nachhinein, sodass sie jetzt nicht mehr sichtbar sind. Ihr seid euch unsicher was die Stabilität angeht?
Die Unsicherheit können wir euch nehmen – wir wollten schließlich auch mal an warmen Tagen auf dem Rand sitzen und die Beine ins Wasser halten!

Wie entsteht nun der Wasserfall?

  1. Für den Wasserfall standen mehrere Optionen zur Verfügung: Ein Gerüst aus unserem restlichen Klinker, aus neuen Steinen aus dem Baumarkt, aus Holz, aus Gabionen,… oder aus einem Blumenkübel!
  2. Die richtige Höhe haben wir vorher individuell für uns getestet. Der Wasserfall verändert durch die angebrachte Höhe schließlich die Form, Lautstärke und Geräusche.
  3. Danach zeichneten wir die entsprechenden Maße (Breite und Länge des Wasserfalls auf gewünschter Höhe) mit Bleistift und Lineal auf den Blumenkübel. Vorsicht! Hier solltet ihr lieber Vlies unter den Blumenkübel legen und es auch darauf auslegen, um Kratzer zu vermeiden.
  4. Einen sauberen Schnitt machten wir mit einem Dremel – ein Wunderwerkzeug! Sehr feine Schnittkanten, die nur noch einmal kurz mit Schleifpapier bearbeitet wurden.
  5. Für den Schlauch der Pumpe haben wir auf der Rückseite des Blumenkübels einen Kreis ausgeschnitten.
  6. Damit der Wasserfall auch von innen im Blumenkübel einen festen Halt hat, haben wir Klinkersteine verwendet. Somit hat der Blumenkübel auch mehr Gewicht und fällt nicht bei starkem Wind um (bei uns ist es an der Stelle nämlich sehr windig).
  7. Zu guter Letzt muss nur noch der Schlauch an Wasserfall und Pumpe angeschlossen werden. Strom an und Wasser marsch!

 

Kleiner Tipp:

Den Schlauch der Pumpe sowie den Strom nicht unter dem Wasserbecken oder unter der Terrasse vergraben. Bei Problemen kommt ihr sonst nicht einfach an die entsprechenden Leitungen. Wir haben es seitlich am Wasserbecken verteilt und wollen darüber die Mähkante setzen.

Viel Spaß beim Nachmachen! Würde mich freuen, wenn ihr mich bei euren Projekten markiert! Bin gespannt, wie ihr es umsetzen werdet.

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