Kurzurlaub am Meer – Noordwijk NL

Allgemein was hier geht, jeder smiled und ist breit aufm Bike unterwegs, hier ist einiges okay
Holland – meine Stadt, hier will ich eigentlich mal leben! – 257ers

An einem Montag ging es in der Früh mit dem Auto nach Noordwijk. Der Ort befindet sich in Holland, ist circa acht Kilometer von Zandvoort entfernt und der Strand ist in wenigen Minuten fußläufig zu erreichen.

Dort hatten mein Freund und ich ein Appartement gebucht, in dem auch Haustiere (also auch unsere Hündin Amira) erlaubt sind. Dies war uns besonders wichtig, da wir uns einen Kurztrip mit Amira ermöglichen wollten.
Eigentlich wollten wir ein Appartement mit direktem Meerblick buchen, doch damit hatten wir so kurzfristig leider keinen Erfolg mehr.

Das Appartement war optisch ganz schön eingerichtet – es erfüllte auch seinen Zweck. Aber es erinnerte eher an eine vollständig eingerichtete Wohnung, als an ein kleines, nettes Urlaubs-Appartement. Naja, es ist ja auch eigentlich nur wichtig, dass es sauber ist, da man sich im Urlaub nicht unbedingt in der Unterkunft einschließen muss! In dem Appartement hielten wir uns auch letztendlich nur selten auf, denn wir wollten lieber die Umgebung entdecken.

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Die Unterkunft von außen. Ein Mehrfamilienhaus mit einzelnen Appartements.

Tag 1: Anreise und Erkundung der Umgebung
Nach dem Einchecken packten wir zunächst die Sachen aus dem Auto in die Wohnung. Dann zogen wir uns dem Wetter entsprechend um – der Himmel war bewölkt und an dem Meer ist es meistens windig – und gingen einfach in eine unbestimmte Richtung los.
Schnell fanden wir Wegweiser, die uns die richtige Richtung zum Strand zeigten. Es waren schöne Wege, die mitten durch die Dünen-Landschaft gingen.
Am Strand angekommen, entschieden wir uns dazu, am Meer entlang zu gehen. Wir spielten mit Amira am Wasser und am Strand, unterhielten uns und genossen den Anblick mit den beruhigenden Meeresgeräuschen.

Gegen Abend sind wir zum Appartement zurückgegangen, um von dort aus mit dem Auto nach Zandvoort zu fahren. 10 Minuten später erreichten wir bereits den Strandabschnitt in Zandvoort und liefen auch dort – jetzt mit strahlender Sonne – am Meer entlang. Die Sonne perfektionierte die wunderschöne Atmosphäre!
An diesem Strandabschnitt war viel mehr los: Strandbars, Imbissstände und mehr Leute (auch mit Hunden) vervollständigten den Anblick.
– A pro pos Imbissstand: Bei Fish + more wurde uns der beste Fisch empfohlen. Unsere Erwartungen wurden hier übertroffen! Der Fisch war super lecker und die große Auswahl ließ keine Wünsche offen. Denn was wäre ein Urlaub am Meer, ohne köstlichen Fisch gegessen zu haben?! –

Zum krönenden Abschluss des Tages haben wir uns ein super sonniges Plätzchen an einer Strandbar ausgesucht, an der wir alle ein bisschen entspannen und den Sonnenuntergang beobachten konnten.

Tag 2: Ganz nach dem Motto: „Die Sonne ballert auf den Kopf…“
Früh morgens haben wir Brötchen in den Ofen geschoben, den Tisch gedeckt und gefrühstückt. Gestärkt ging es dann inklusive vollbepacktem Rucksack (mit Decke, Trinken und Spielzeug für Amira) zum Meer. Diesmal wollten wir in Noordwijk die Strandbars entdecken, die man von unserem Strandabschnitt bereits sehen konnte.
Also machten wir uns los, ganz gemütlich mit kleinen Spielpausen im und am Meer. Denn wir hatten ja den ganzen Tag Zeit dafür. Die Entfernung hatten wir während des Spaziergangs gar nicht bemerkt – erst als wir irgendwann mal auf die Uhr geschaut hatten! 2,5 Stunden sind wir bereits unterwegs gewesen und wir waren noch nicht ganz am Ziel. Als wir uns der ersten Strandbar näherten, setzten wir uns direkt hin, suchten wenigstens für Amira ein schattiges Plätzchen mit einem Napf und bestellten für uns Essen und Trinken. Hier gab es aber leider keine schönen Fischangebote, sodass wir uns für einen BBQ-Burger entschieden. Suuuuper lecker! Aber ich habe ausnahmsweise mal kein Foto vom Essen gemacht. Bei der Hitze und dem langen Spaziergang waren wir mehr oder weniger ausgetrocknet und bereits am Ende mit der Konzentration. Ganze drei Stunden sind wir dann von unserem Appartement aus unterwegs gewesen.
Ich hätte mir am liebsten eine Kopfbedeckung geholt, da die Sonne alles gegeben hat und keiner Wolke am Himmel Platz gelassen hat. Da ich allerdings auf die Schnelle keine Lösung fand, gingen wir nach der kurzen Rast schnell wieder in Richtung Wasser, um uns abzukühlen.

Hier und da traf man sogar gleichgesinnte Hunde – Rhodesian Ridgebacks erkennt man eben schon aus weiter Entfernung! Ein Rüde war dabei, 50 Kilo und im Stehen bestimmt größer als ich mit meinen 170cm – der Ridgeback war wahrscheinlich auch nicht ganz reinrassig, da er schon mehr einer Dogge ähnelte.

Als wir dann wieder im Appartement angekommen sind, wollten wir uns eigentlich (!) nur kurz erholen und gleich zum Supermarkt. Aus der kurzen Pause wurden dann drei Stunden, in denen wir ein kleines Schläfchen gemacht haben. Anscheinend holten wir uns (so naiv wie wir dann wohl gewesen sind) einen Sonnenstich : Nacken- und Kopfschmerzen sowie Schwindel plagten uns. Somit ging es erst kurz vor Feierabend zum Supermarkt: wir holten uns Snacks und Getränke und verbrachten den Abend – entgegen unserer Pläne am Strand zu liegen – im Appartement.

Tag 3: Ausschecken und Sight-Seeing in Amsterdam
Weil’s so schön war, gleich noch einmal: morgens früh aufgestanden, Brötchen in den Ofen, Tisch decken, entspannt frühstücken! Dann packten wir flott die Sachen zusammen, räumten sie ins Auto und checkten in Nullkommanichts aus.
Puuh, in knapp 40 Minuten waren wir schon in Amsterdam – da hätten wir auf dem Rückweg sowieso dran vorbei gemusst! Also entschieden wir uns für einen kleinen Zwischenstopp.

Durch einen Freund wurden uns sehenswerte Plätze und ein besonders gutes Parkhaus empfohlen, das direkt am Bahnhof liegt und für den ganzen Tag nur 13€ kostet. Von da aus ging es dann ebenfalls einfach mal drauf los. Zunächst haben wir uns einen Kaffee bei Starbucks gekauft- sorry Leute, aber der Kaffee ist lecker und ein bisschen mainstream darf auch sein! 🙂
Dann ging es einfach am Ufer entlang zu einer Wiese, wo Amira nochmals all ihre Geschäfte erledigen konnte..
Durch die ganzen Straßen bzw. Gassen entlang, kamen wir beim Anne Frank Haus vorbei – doch bei dem Gedrängel war mir das klassische Touri-Foto dann auch zu doof und mit dem Hund konnten/wollten wir dann auch keine Führung mitmachen.
Auf dem Weg zu dem Platz Dam Square haben wir viele schöne Gassen und Grachten gesehen – davon gibt’s natürlich das ein oder andere Foto 🙂
Bei dem Dam Square haben wir uns während der heißen Mittagssonne vor ein Café/Restaurant (namens Majestic) unter Sonnenschirme und Bäume gesetzt und uns bestimmt 1,5 Stunden unterhalten oder das Geschehen auf dem Platz beobachtet. Von dort aus haben wir eine tolle Gasse entdeckt, die selbstverständlich mit vielen Coffeeshops, aber auch mit einem tollen Pasta-Restaurant und einem besonders ansprechendenden Restaurant namens Burger-Fabrik geschmückt ist : Warmoesstraat. Aufgrund der Hitze war uns allerdings nicht mehr nach Essen und weiteren Märschen durch die Stadt. Deshalb holten wir uns ein leckeres Eis, das uns reichlich gesättigt hatte.

Für den Tag hat es uns an „Sehenswürdigkeiten“ gereicht. Die Temperaturen waren absolut nicht für eine Sight-Seeing-Tour geeignet, weshalb wir uns nach dem fünfstündigen Aufenthalt in Amsterdam auf den Heimweg gemacht haben!

Alles in einem: Holland ist mehr als okay!
Es ist wirklich ein Land, in dem es sich durchaus aushalten lässt. Alle Menschen sind total aufgeschlossen, wirken glücklich (und nicht so trüb wie hier in Deutschland), sind auch vor allem gegenüber Tieren herzlich und die Natur ist sooo schön. Alles total grün, ländlich und die Häuser sind alle sehr individuell sowie schick gestaltet.

 

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