Paris, la ville de l’amour

Throwback. Mein letzter Ausflug nach Paris ist nun schon zwei Jahre her… Die ganzen Details mit Preisen und und Uhrzeiten oder die einzelnen Tagesabläufe weiß ich nicht mehr haargenau, aber die klassischen Touri-Fotos erfrischen die Erinnerungen.

Es waren nur ein paar Tage Aufenthalt in Paris, ein kleiner Städtetrip.
Früh morgens ging es mit AirFrance los – ich glaube es sind knapp zwei Stunden Flug gewesen. Zur „Halbzeit“ des Fluges wurde ein kleiner Snack angekündigt:

Kirschtasche mit Wasser

Kirschtasche mit Wasser

Wir hatten „nur“ Handgepäck dabei, sodass wir uns am Flughafen direkt um die Zug- bzw. S- oder U-Bahntickets kümmern konnten. Vom Flughafen hat es auch nicht lange gedauert, bis wir an der U-Bahnstation in der Nähe unseres Hotels ankamen.

Es war ein kleines Hotel: Jean Gabriel. An das Hotel hatten wir für einen Städtetrip keine großartigen Erwartungen. Es sollte lediglich sauber und halbwegs preiswert sein – und das war es auch. Tagsüber hielten wir uns sowieso nur in der Stadt auf, sodass uns ein Zimmer mit Bett und Bad reichte. Morgens konnten wir uns noch an einem Frühstücksbuffet bedienen: das Croissant war Pflicht!

Das Hotel war beim Place de Clichy. Dort sind einige Supermärkte und die U-Bahnstation ist auch nicht weit entfernt. Außerdem konnte man von dort aus sogar fußläufig die Kirche Sacre Coeur erreichen. Beim ersten Tag hatten wir leider nicht all zu viel Glück mit dem Wetter. Naja Glück ist relativ, denn es blieb immerhin trocken! Nur die Sonne ließ uns weitestgehend im Stich.

Wenn man vor der Kirche steht, hat man einen wahnsinns Ausblick. Wobei man diesen Ausblick sogar von fast jeder Sehenswürdigkeit aus genießen kann!

Danach ging es weitere Treppen hinunter. Wir konnten schon aus der Entfernung sehen, wie sich die typischen Menschengruppen um die Touristen stellten, um ihnen ihre super tollen Dinge zu verkaufen: Armbänder, Uhren, Eiffeltürme… Ich denke ihr habt sie ohne weitere Beschreibungen vor Augen. Also gingen wir lieber auf der anderen Seite entlang, wo immerhin nur einzelne dieser Personen rumlungerten..

Dann sind wir weiter zum Arc de Triomphe de l’Étoile. Der umliegende Kreisverkehr ist nichts für Fahranfänger! Spuren werden überbewertet, sodass es so aussieht, als würde jeder fahren wie er will. Und das tun die Leute auch in Paris. Augen auf im Straßenverkehr – das sollte man sich hier zu Herzen nehmen!

Im Anschluss schlenderten wir noch ein bisschen durch die Stadt. Es vergeht nämlich tatsächlich viel Zeit, wenn man viel herumläuft und dann noch lange in den Warteschlangen stehen muss… Wir versorgten uns abends in einem der Supermärkte mit Baguette, Frischkäse sowie Getränken und gingen dann ins Bett, um für den nächsten langen Tag fit zu sein.

Hier noch einige Entdeckungen auf dem Weg:

Kennt ihr diese kitschigen Schlösser, die man als Zeichen der ewige Liebe an Brücken befestigt? Das hatten wir natürlich auch dabei! Wir gingen zu einer der Brücken über der Seine und befestigten unser Schloss mit Blick auf den Eiffelturm. Die Schlüssel warfen wir vorbildlich in die Seine. → Kurz darauf wurde übrigens in den Zeitungen veröffentlicht, dass die Schlösser aufgrund der Schwere entfernt werden müssen, damit die Geländer oder Brückenteile nicht einstürzen. Wir müssten dann wohl noch einmal nach Paris, um nach unserem Schloss zu schauen…

Danach stellten wir uns an der Schlange beim Eiffelturm an, um Paris von ganz oben betrachten zu können. Dabei ist wieder viel Zeit verloren gegangen, aber das Warten lohnt sich!

Im Anschluss gingen wir zum Louvre. Da ich das Museum bereits von innen gesehen habe und wir nicht ganz die Kulturstrolche sind, reichte uns der Anblick des Museums. Danach sind wir durch den Park gegangen und entdeckten einige Künstler, die Portraits zeichneten. Als Andenken an den Ausflug wollten wir auch so ein Portrait von uns. Der Spaß hat uns zwar eine Menge Geld gekostet, aber als Andenken ist das okay…

Es sieht nach wenigen Eindrücken aus, aber ich bin ja auch nicht pausenlos mit der Kamera in der Hand herumgelaufen. Wir sind viel durch die Stadt geschlendert und haben uns hier und da auch mal eine Auszeit gegönnt.
Als es dunkel wurde, sind wir noch einmal zur Brücke gegangen und haben uns den Eiffelturm bei Dunkelheit angeschaut. →Hier hatte ich eigentlich ein Bild von dem beleuchteten Eiffelturm eingeplant, aber wie das so mit der Veröffentlichung von Bildern/Sehenswürdigkeiten ist: irgendwo hat irgendwer ein Urheberrecht und deshalb darf der Eiffelturm nicht bei Nacht veröffentlicht werden…

Am letzten Tag haben wir uns auf den Weg zu einer weiteren Sehenswürdigkeit gemacht: Die Cathédrale Notre-Dame de Paris. Um ehrlich zu sein ist mir das Foto nicht gelungen und unsere Selfies vor der Kathedrale sind ebenso wenig für die Öffentlichkeit gedacht… also weil’s eher peinlich ist und hier nicht alle Fotos für jeden gedacht sind.

Wir sind dann noch auf einem Markt in der Nähe gewesen und haben uns die Umgebung angeschaut:

Und dann waren die paar Tage auch schon wieder vorbei. Aber ich bin der Meinung, dass die ganzen Bilder und meine kurzen Beschreibungen absolut nicht den Eindruck der Stadt wiedergeben können. Es ist auf jeden Fall eine Reise wert – und auch als Städtetrip für ein paar Tage absolut zu empfehlen.

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